Trotz der Fortschritte vieler Pflegeeinrichtungen in der Dekubitusprophylaxe leiden immer noch ca. 20 % aller Patienten in Akutpflegeeinrichtungen an Druckgeschwüren (Dekubitus).

Ein Druckgeschwür ist eine Verletzung, die sich gewöhnlich bei Patienten entwickelt, die über einen längeren Zeitraum unbeweglich in einer einzigen Körperposition verbleiben. Diese Wunden sind äußerst schmerzhaft und können zu dauerhafter Behinderung und in extremen Fällen zu Amputation, Organversagen und Tod führen. Ein gefährliches Geschwür kann die umfassende Zerstörung von Muskel-, Sehnen- und Knochengewebe verursachen. Von diesem Problem ist nicht etwa nur die Akutpflege betroffen. Mehr als die Hälfte aller Geschwüre entstehen in langfristigen Pflegesituationen.

Die Forschung und Fachleute sind sich einig, dass die überwältigende Mehrheit der in Gesundheitseinrichtungen entstehenden Druckgeschwüre verhindert werden kann und sollte. Einfache Verfahren zur Verhinderung von Geschwüren sind in der 2009 herausgegebenen EPUAP/NPUAP International Pressure Ulcer Guideline (internationale Richtlinie für Druckgeschwüre) eindeutig beschrieben.

Die finanzielle Belastung des Gesundheitssektors ist erheblich: Großbritannien wendet 4 % seines jährlichen Gesundheitsbudgets für die Prophylaxe und Behandlung von Druckgeschwüren auf. Die USA geben jährlich geschätzt 18 Mrd. US-Dollar für Patienten mit Geschwüren aus. Die Pflegekräfte spielen eine wichtige Rolle für den Erfolg der Prophylaxe. Ihre Arbeit ist entscheidend, wenn es darum geht, die Kosten der Gesundheitseinrichtungen für die Wunden zu senken und den Aufenthalt der Patienten angenehmer zu gestalten.

Im Allgemeinen sind die Experten optimistisch, dass das Ziel, unnötige Druckgeschwüre aus allen Pflegeeinrichtungen zu verbannen, mithilfe von erfolgreichen Prophylaxestrategien und umfangreichen klinischen Richtlinien erreicht werden kann.

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Quellen: NHS (2010). NHS to adopt zero tolerance approach to pressure ulcers, National Patient Safety Agency, http://www.npsa.nhs.uk/corporate/news/nhs-to-adopt-zerotolerance-approach-to-pressure-ulcers/ Moore, Z. (2011). A randomized controlled clinical trial of repositioning, using the 30° tilt,- for the prevention of pressure ulcers, Journal of Clinical Nursing Shoker, H. (2010). Taking the Pressure off NHS Resources: Walsall Hospital’s NHS Trust Pilots ArjoHuntleigh’s Pressure Ulcer Prevention and Outcome Assessment, ArjoHuntleigh Getinge Group