Wirbelsäulenverletzungen in Pflegeeinrichtungen können vermieden werden. Eingriffe, die mehrere Risikofaktoren in Betracht ziehen und Transfers von Pflegebedürftigen auf die besonderen Bedürfnisse des Pflegepersonals abstimmen, haben sich als äußerst wirksam erwiesen, wenn es darum geht, die Häufigkeit von Verletzungen von Mitarbeitern und Pflegebedürftigen zu reduzieren.

Diese evidenzbasierten Programme beinhalten die Einführung verbesserter Ausrüstung zur Erhöhung der sicheren Mobilität des Pflegebedürftigen, eine Keine-Lifter-Politik, eine eindeutige Risikobewertung sowie Fortbildungsmaßnahmen. Indem diese Art der Programme für einen sicheren Transfer des Pflegebedürftigen mehrere Faktoren innerhalb einer Einrichtung in Betracht zieht, trägt sie erfolgreich zu einer Reduzierung von vermeidbaren Schadensfällen in der Pflege bei.

Krankenschwestern und Pflegekräfte in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen leiden im Vergleich zu anderen Berufen mit am meisten an berufsbedingten Wirbelsäulenverletzungen. Wirbelsäulenverletzungen entstehen aufgrund von schlechter Systemergonomie, die es den Pflegekräften unter normalen Umständen erlauben würde, die Pflegebedürftigen ohne das Risiko einer Verletzung zu bewegen. Wirbelsäulenverletzungen machen mehr als 70 % aller Verletzungen in Pflegeberufen aus.

Gesundheitseinrichtungen stehen vor der Herausforderung ständig neues Personal einstellen und schulen zu müssen, ein Teufelskreis, der wertvolle Ressourcen verschlingt. Etwas mehr als die Hälfte aller Pflegekräfte ziehen sich im Laufe ihrer beruflichen Karriere eine Verletzung zu, die dazu führt, dass sie krankheitsbedingt bei der Arbeit ausfallen.

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Quelle: Vecchio, N. et al. (2010). Work-Related Injury Among the Nursing Profession: An Investigation of Modifiable Factors, Griffith Business School, Griffith University