IPK-Systeme und -Manschetten stellen ein sicheres und wirksames Verfahren zur Prophylaxe der Venösen Thrombembolie (VTE) dar, indem sie natürliche Körperfunktionen nachahmen.

Wegweisend bei der VTE-Prophylaxe

Die VTE ist eine Erkrankung, bei der sowohl eine Tiefe Venenthrombose (TVT) als auch eine Lungenembolie (LE) auftritt.

IPK-Systeme unterstützen die Abschwächung von nicht nur einem, sondern zwei der Risikofaktoren in Verbindung mit einer VTE-Entstehung: venöse Stase und Hyperkoaguabilität.

Der Aufpump- und Entleerungszyklus der IPK-Anwendung stimuliert den normalen Pumpvorgang der Oberschenkel, Waden und Füße, erhöht dadurch die Blutflussmenge und -rate, beseitigt venöse Stasen und ahmt die Wirkung der natürlichen Muskelpumpe nach (1).  

Davon profitieren nicht gehfähige Patienten, indem:

  • venöse Hypertonie abnimmt; 
  • die Taschen der Herzklappen gespült werden, die als Ursprungsort der Thromben vermutet werden; und 
  • interstitielle Ödeme gelindert werden (2).

Die IPK bietet in zweifacher Hinsicht hämatologische Vorteile durch die Unterdrückung prokoagulativer Aktivierung und die Anregung der globalen fibrinolytischen Kapazität (3).

Dieses mechanische Verfahren zur VTE-Prophylaxe beinhaltet kein Blutungsrisiko und kann ergänzend zu pharmakologischen Verfahren angewendet werden, um die Wirksamkeit bei Hochrisikopatienten zu erhöhen.

Die bewährte und weltweit anerkannte Marke Flowtron® wurde in den letzten 30 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und umfasst wirksame Produkte zur VTE-Prophylaxe.

In diesem Zeitraum wurden die Flowtron Systeme für VTE-Prophylaxe von ArjoHuntleigh in mehreren unabhängigen, internationalen klinischen Studien mit anderen VTE-Prophylaxeverfahren verglichen. Die Ergebnisse zeigen dass es sich bei der Flowtron IPC-Therapie um ein kosteneffektives Verfahren zur Prophylaxe von VTE handelt, bei dem gleichzeitig Nebenwirkungen wie Blutungen vermieden werden.

Klinische Studien zu den Flowtron IPC-Systemen zur VTE-Prophylaxe von ArjoHuntleigh haben durchweg ein geringes Auftreten von TVT in Hochrisikogruppen gezeigt (4).

Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Klinische Evidenz

Referenzen

1.Morris RJ, Woodcock JP (2004). Evidenced based compression: prevention of stasis and deep vein thrombosis. Annals of Surgery; 239(2): 162-171.

2.Kumar S, Walker M. The effects of intermittent pneumatic compression on the arterial and venous system of the lower limb: a review. Journal of Tissue Viability. 2002; 12(2): 58-65.

3.Morris RJ, Giddings JC, Ralis HM, Jennings GM, Davies DA et al (2006). The influence of inflation rate on the hematologic and hemodynamic effects of intermittent pneumatic compression for deep vein thrombosis prophylaxis. Journal of Vascular Surgery; 44(5): 1039-1045.

4. DVT rate collated from published results relating to Flowtron studies, including blood flow, fibrinolytic and compliance studies: 1992-2007.

Diese Literaturnachweise stammen aus ArjoHuntleighs stets wachsender Bibliothek der klinischen Referenzen.